Grenzüberschreitende Wirtschafts- und Raumentwicklung Die Hauptstadtregion bietet Raum und Potential für nachhaltige Raum- und Wirtschaftsentwicklungsprojekte. Die Hauptstadtregion Schweiz setzt sich dafür ein, dass Entwicklungspotentiale erkannt und innovative Projekte an den geeigneten Standorten umgesetzt werden.


Die Hauptstadtregion Schweiz will Raum für die Entfaltung wirtschaftlicher Spitzenleistungen schaffen. Grenzüberschreitend wollen die Mitglieder der Hauptstadtregion Schweiz ihre besten Entwicklungsstandorte für die Nutzung durch bestehende oder neu zuziehende Unternehmen zur Verfügung stellen. Die fünf Mitglieder-Kantone haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Die Hauptstadtregion verfügt über 67 Entwicklungsschwerpunkte, die Platz für die wirtschaftliche Entwicklung der Region bieten. 2014 identifizierte die Hauptstadtregion Schweiz daraus 23 Top-Entwicklungsstandorte, die aufgrund ihrer Lage und ihres Potenzials prioritär entwickelt werden sollen. Für die  Umsetzung kantonalen Absichtserklärungen organisierte die Hauptstadtregion Schweiz im vergangenen Jahr Workshops, in welchen die Vertreterinnen und Vertreter von Standortgemeinden, Regionen und Kantonen Erfolgsfaktoren sowie Lösungsansätze mit Best Practice Beispielen erarbeiteten.

Folgende sieben wesentliche Erfolgsfaktoren wurden identifiziert:

  1. Die öffentliche Hand übernimmt den Lead – Bahnhofplanung Brig
  2. Prioritäten setzen und Ressourcen bündeln – blueFACTORY
  3. Aktive Bodenpolitik fördern –  Masterplan Bahnhof Biel/Bienne
  4. Vision entwickeln –  Le Crêt-du-Locle
  5. Rollenverteilung situativ festlegen – Löwenberg, Region See
  6. Ansprechperson bezeichnen, Netzwerke pflegen – Bern-Wankdorf
  7. Flexibilität und Verlässlichkeit verbinden – Attisholz, Kt.Solothurn

Die Erfolgsfaktoren wurden anhand von Erfahrungsberichten aus fünf Standorten beispielhaft illustriert. Die  entsprechenden Berichte sowie weitere Informationen zu den einzelnen Entwicklungsstandorten und zur Methodik können dem folgenden Synthesebericht sowie dem Methodikbeschrieb entnommen werden:

Synthesebericht: Erfahrungen der Top-Entwicklungsstandorte

Methode zur Überprüfung der Top-Entwicklungsstandorte

Die 23 Top-Entwicklungsstandorte

IG-1 Biel/Bienne, Bözingenfeld
IG-6 Niederbipp/Oensingen, Stockmatte/Ob der Gass/Moos/Tschäppelisacker
IG-10 Thun, Thun Nord
IG-19 Düdingen, Birch
IG-23 Freiburg, Ausfahrt Freiburg Süd
IG-29 Murten/Muntelier, Löwenberg
IG-34 Cornaux-Cressier
IG-35 La Chaux-de-Fonds/Le Locle, Le Crêt-du-Locle (inkl. Néode)
IG-36 La Tène, Littoral Est
IG-52 Grenchen/Bettlach, Neckarsulmstrasse
IG-56 Luterbach/Riedholz, Attisholz
IG-65 Steg/Niedergesteln, Stägerfeld-Schnydrigu
IG-68 Visp, Visp West/Lonza
DL-1 Biel/Bienne, Masterplan Bahnhof
DL-6 Freiburg, Umgebung Bahnhof inkl. Cardinal/blueFACTORY
DL-14 Brig, Bahnhof
DL-15 Visp, Bahnhof
K-1 Bern, Ausserholligen
K-2 Bern, Wankdorf/Ostermundigen
SF-1 Bern, Bahnhof Masterplan
SF-2 Sion, Energypolis Wallis
TE-1 Boudry/Bevaix, Littoral Ouest
TE-2 Neuchâtel, CSEM


Medienmitteilungen zum Projekt:

Medienmitteilung (23.06.2016): Top-Entwicklungsstandorte verzeichnen erste Erfolge

Übersichtsliste (23.06.2016): Meilensteine der Top-Entwicklungsstandorte

Medienmitteilung (12.06.2014): Top-Entwicklungsstandorte — Kantone ziehen am gleichen Strang